Netflix konnte seit seinem Einstieg in den Streaming-Markt ein kontinuierliches Wachstum verzeichnen und steigerte sich von einst 7,4 Millionen Abonnenten im Jahre 2007 auf bis heute über 125 Millionen. Ein Wachstum, welches das Unternehmen vor allem seiner hervorragenden Strategie zu verdanken hat, die zu Beginn den Erwerb verschiedenster Rechte vorsah.

Allerdings ist das Streaming-Geschäft heute ein gänzlich anderes, als noch 2007 und so gibt heute keiner mehr seine Rechte leichtgläubig oder zu einem geringen Preis ab. Ganz im Gegenteil, so bekommt Netflix unter anderem auch in Form von Amazon und anderen Giganten, wie dem Disney Konzern der ebenfalls den Start eines eigenen Streaming-Portals plant, immer mehr Konkurrenz.

Doch zum einen hat der Streaming-Dienst bereits 2013 die Weichen für diese Entwicklung gelegt, indem man damit begonnen hat, eigene Produktionen in Auftrag zu geben. Und nun geht Netflix den nächsten Schritt und zückt das Scheckbuch gleich mehrfach.

So dreht unter anderem Adam Sandler, dessen Filme unter den Zuschauern bei Netflix besonders beliebt zu sein scheinen, seine nächsten vier Filme exklusiv für Netflix, wofür er 250 Millionen Dollar erhält. Doch das war noch längst nicht alles.

So verpflichtete der Streaming-Dienst auch Autor der Serie „American Horror Story“, Ryan Murphy, dem Netflix für einen Fünfjahresvertrag geschätzte 300 Millionen Dollar zahlen soll. Und auch dessen Autorenkollegin Shonda Rhimes, die unter anderem für „Grey’s Anatomy“ oder „How to get away with Murder“ verantwortlich war, erhält für ihren Wechsel zu Netflix etwa 100 Millionen US-Dollar.

Nun hoffen bei Netflix alle darauf, dass sich diese Investitionen und andere auch auszahlen und dem Streaming-Portal in Zukunft weitere Hits, wie „Narcos“ oder „House of Cards“ bescheren. Denn nur in diesem Fall würde das Unternehmen dann auch schlussendlich von den hohen Summen profitieren, welche man für die beiden Erfolgsautoren investiert hat, da nur in diesem Fall die Abonnentenzahlen von Netflix noch weiter steigen dürften.